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Ein neuer Mensch mit einer Eigenhaar Transplantation

Ein neuer Mensch mit einer Eigenhaar Transplantation

Die Zeiten ändern sich und der juckende Pudel auf dem Kopf hat immer mehr ausgedient. Bei einer Glatzenbildung oder Vollglatze lässt sich ein Haarteil oder Toupet einfach nicht leugnen. Es hebt weder das Ansehen, noch hilft es dem Selbstwertgefühl. Bei Frauen mit einer Perücke geht es manchmal noch gerade so. Bei einem Mann wirkt ein Haarteil oder Perücke schon fast wie ein Silvesterscherz. Das muss aber alles nicht sein! Auch im Bereich der Haare hat sich in der Medizin eine Menge geändert, was sich schlicht: Eigenhaar Transplantation nennt.

Was genau ist eine Eigenhaar Transplantation?

Kaum ein Mensch ist haarlos. In der Regel verliert der Mann die Haare am Hinterkopf oder im Bereich der Stirn. Es gibt also noch genug gesunde Haare auf dem Kopf. Es handelt sich dabei um Haare, welche in keinster Weise vom Haarausfall (Alopezie) bedroht sind. Diese Haare werden mit samt den Haarwurzeln auf dem Kopf entfernt und mit einem Laser, sowie einer modernen Mikrochirurgie, dort wieder eingepflanzt, wo sie fehlen.
Es ist leider nicht ganz so einfach, als wenn man eine Blume umpflanzt. Zum implantieren der Haare eignen sich verschiedene Methoden wie: Die Slitttechnik, Laser oder Hohlbohrer. Mit einer dieser Methoden lassen sich die lichtdurchlässigen Stellen am Kopf wieder mit eigenen Haarwurzeln auffüllen. Die verpflanzten Haarwurzeln lassen die Haare wieder an den Stellen wachsen, wo vorher noch eine gewisse Lichtung auf dem Kopf herrschte. Es ist später nicht mehr sichtbar, der Mensch wirkt dadurch wesentlich jünger und fühlt sich in seiner Umwelt wohler.

Wie geht so eine Eigenhaar Transplantation vor sich und was genau wird transplantiert?

Es werden Haargruppen verpflanzt, die sich auch “Follicula Units” nennen, Die Verpflanzung der Haargruppen variiert je nach Typ und Alter des Betreffenden. Vor der eigentlichen Eigenhaar Transplantation wird ein Test der Haare vorgenommen. In diesem Test wird die Qualität der Haare beurteilt, die letztendlich an einer anderen Stelle wieder eingepflanzt werden sollen. Man kann eine Haarverpflanzung auch nicht mit einer Graspflanze vergleichen. Die verpflanzten Haare wachsen an der kahlen Stelle weiter, aber sie vermehren sich dort nicht. Die Haarwurzeln werden unter einer örtlichen Betäubung entfernt und die von Haaren verlassene Stelle wird anschließend wieder mikrochirurgisch sauber vernäht. Die verbleibende Mininarbe wird später vom Haupthaar überdeckt und ist nicht mehr sichtbar. Die Dauer eines solchen Eingriffs dauert zwischen 2 bis 4 Stunden, je nach Aufwand.

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